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Ausweitung der Unterstützung für Rückkehrer

Das ERIN-Programm hat weitere Partner in Herkunftsstaaten hinzugenommen. Aktuell beteiligen sich 16 Drittländer, darunter nun auch Bangladesch, Sudan und Senegal sowie lokale Nicht-Regierungs-Organisationen an dem Reintegrationsprogramm.

Rückkehrende werden in den beteiligten Mitgliedsländern von lokalen Partnern (sog. Service Provider) über den Rückkehr- und Reintegrationsprozess beraten und unterstützt. Das Reintegrationsprogramm konzentriert sich dabei auf die individuelle Wiedereingliederung sowie Jobvermittlung und psychologische Unterstützung für die Rückkehrenden. Ziel ist es, ihnen im Herkunftsland den Zugang zu einer Ausbildung oder zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und so eine nachhaltige Reintegration zu ermöglichen.

ERIN (European Reintegration Network) ist ein Zusammenschluss von zahlreichen europäischen Partnerstaaten. Aktuell beteiligen sich an dem Programm 16 Drittländer, darunter Afghanistan, Bangladesch, Irak, Marokko, Nigeria sowie Pakistan. Service Provider sind lokale Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) zum Beispiel die Internationale Orangisation of Migration (IOM) und die Caritas.

ERIN ist als Teil des EU-Aktionsplans „Rückkehr“ eine wichtige Säule nachhaltiger Rückkehrförderung.

 

Quelle: Mitteilung des BAMF vom 10.08.2017 Link zu weiterführenden Infos auf der Website des BAMF