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Schulen im Landkreis Göttingen bekommen Unterstützung für den Unterricht mit Flüchtlingen. Kinder und Jugendliche in Sprachlern- und Sprachförderklassen sollen künftig mit Tablet-Computern besser Deutsch lernen. Über das Kreismedienzentrum werden die Tablets an Schulen ausgeliehen. Die Geräte sind mit speziellen Apps ausgestattet. Die Aktualisierung der Apps, die Betreuung der Tablets sowie die Beratung der Schulen inklusive der technischen Unterweisung des Lehrpersonals werden vom Kreismedienzentrum übernommen. Die Tablets sind ab August 2016 in zwei Klassensätzen zu je 20 Geräten für jeweils sechs Wochen ausleihbar.

Kinder und Jugendliche, die als Flüchtlinge in den Landkreis Göttingen kommen, sind schulpflichtig. In allgemeinbildenden Schulen werden Kinder in Sprachlernklassen gefördert. Jugendliche und junge Erwachsene erhalten in Sprachförderklassen oder im Rahmen des SPRINT-Projekts (Sprach- und Integrationsprojekt) an Berufsbildenden Schulen Unterstützung beim Spracherwerb. Mit dem Projekt „Digital Deutsch lernen“ sollen dabei speziell ausgestattete Tablet-Computer helfen. Auf Initiative des Niedersächsischen Kultusministeriums stehen landesweit 600 Geräte zur Verfügung. Ein Standort zur Ausleihe der Tablets an interessierte Schulen ist das Kreismedienzentrum Göttingen.

Viele Flüchtlingsfamilien besitzen Smartphones. Über die Tablets können ihnen geeignete Apps zum Deutschlernen nahegebracht und die Nutzung auf den eigenen Smartphones angestoßen werden. Kinder und Jugendlichen können so zu Hause weiter Deutsch lernen.

Das Projekt „Digital Deutsch lernen“ ist eine Kooperation des Niedersächsischen Kultusministeriums und des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung mit dem Landkreis Göttingen.

Interessierte Schulen wenden sich an Thilo Schneider, E-Mail: schneider.t@landkreisgoettingen.de oder Arne Pelka, E-Mail: pelka@nibis.de.