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In Unterkünften der Stadt Göttingen leben gegenwärtig 1.351 Flüchtlinge. Hinzu kommen knapp 80 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, teilt die Stadtverwaltung mit. Im Jahr 2016 hat die Stadt bislang 406 neue Flüchtlinge aufgenommen.

Bis Juli 2016 rechnet die Verwaltung mit der Zuweisung weiterer 950 Flüchtlinge, teilt Verwaltungssprecher Detlef Johannson weiter mit. Vor diesem Hintergrund könne es sich die Stadt nicht leisten, ihre Anstrengungen zur Unterbringung zurückzufahren: „Wir sind sicher – wie übrigens auch das Land -, dass wir die dadurch geschaffenen Kapazitäten auch brauchen werden. Die gegenwärtige ,Entspannung‘ lässt uns in verschiedenen Arbeitsbereichen etwas durchatmen, mehr aber auch nicht.“

Immer noch in der Schwebe ist die Nutzung des früheren „Festen Hauses“ als Flüchtlingsunterkunft. „Voraussichtlich im April 2016“ werde das Gebäude an den Landesliegenschaftsfonds übergeben, erklärt das niedersächsische Finanzministerium. In den Gesprächen werde auch die Frage einer eventuellen Flüchtlingsunterbringung erörtert.

Noch bis zum 15. April ist im Foyer des Neuen Rathauses am Hiroshima-Platz eine kleine, „Steinbruch“ betitelte Ausstellung zu sehen, in der Skulpturen gezeigt werden, die minderjährige Flüchtlinge im Rahmen eines Steinmetz-Workshops unter Leitung von Sven Piepkorn gemeißelt haben.

Quelle: Göttinger Tageblatt vom 10.04.2016 Link zum GT-Artikel vom 10.04.2016