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Bei der Betreuung von Geflüchteten – unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, Frauen oder Familien – sind Kultur und kulturelle Unterschiede zentrale Themen. Kulturelle Praktiken wie Kochen oder Musik machen, können Gemeinschaft stiften und sprachliche Barrieren überwinden. Es gibt jedoch auch Praktiken, die als fremd empfunden werden und die das Miteinander und die Zusammenarbeit erschweren können.

Ein interkulturelles Training soll und Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit fit machen für den Umgang mit den Geflüchteten. erläutert. Was ist gemeint, wenn von Kultur oder kulturellen Differenzen gesprochen wird? Da viele der Geflüchteten aus muslimisch geprägten Ländern stammen, spielt auch die Religion eine große Rolle im alltäglichen Umgang. Doch was sind eigentlich kulturelle, was religiöse Praktiken und wo liegen die Unterschiede zwischen Deutschland und den Herkunftsländern?

Vor diesem Hintergrund werden in Übungen verschiedene Fallbeispiele des Alltags erarbeitet und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei sollen auch Schwierigkeiten thematisiert und gemeinsam in Rollenspielen aufgearbeitet werden. Ein zentraler Bestandteil des Trainings ist eine moderierte kollegiale Beratung, bei der konkrete Erfahrungen behandelt und Lösungsansätze gesucht werden.

Interkulturelles Training vom 13.-15.3.2017 im St. Jakobushaus, Goslar.