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Natur erleben und Kontakt zu Tieren aufnehmen konnten rund 30 Flüchtlinge aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Friedland am Freitag auf Gut Herbigshagen. Hier waren Asylbewerber und Spätaussiedler mit ehrenamtlichen Helfern und Dolmetschern zu Gast, um einen Tag in der Natur zu erleben.

Besonders für die Kinder war der Ausflug ein Erlebnis. Sie konnten unter anderem die Esel der Heinz-Sielmann-Stiftung bürsten und ausführen. Tabea Teichmann und Frauke Deerberg von der Heinz-Sielmann-Stiftung halfen den Kindern und zeigten ihnen den richtigen Umgang mit Hufkratzer und Striegelbürste. Die fehlenden Sprachkenntnisse waren hierbei kein Hindernis. „Viele Dinge kann man auch gut zeigen“, sagt Martin Weimann, der als Mitarbeiter der Caritas und ehrenamtlicher Helfer der Kleiderkammer Friedland den Ausflug mit Hilfe anderer ehrenamtlicher Mitarbeiter der Kleiderkammer initiiert hatte und die Flüchtlinge begleitete

Das Programm sei besonders auf Familien zugeschnitten, betonen die Helfer. So standen neben der Eselpflege auch eine Damwildfütterung, ein Besuch in den Stallungen sowie eine Malwerkstatt auf dem Programm. Auch wenn es für einige der Kinder am Anfang schwierig war, sich auf die Tiere einzulassen, hatten sie am Ende doch den Mut, die Esel und Schafe zu streicheln.

Ganz stolz führten einige von ihnen die Huftiere im Anschluss an die Fellpflegestunde bei einem kleinem Rundgang über das Sielmann-Gelände spazieren. Es sei wichtig für diese Kinder, sie aus ihrem Alltag herauszuholen und ihnen etwas Fröhlichkeit zu vermitteln, bestätigten die Helfer. Mit Hilfe der Tiere war dies kein Problem, denn die Kinder hatten sichtlich Spaß beim Stallausmisten und dem Füttern und Pflegen der Tiere.

Quelle: Artikel im Göttinger Tageblatt vom 15.04.2016 Link zum Artikel im GT vom 15.04.2016

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