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Um die Ehrenamtlichen bei ihrer Arbeit in diesem interkulturellen Umfeld zu unterstützen, bietet die Stadt Göttingen in Zusammenarbeit mit dem Ethno-Medizinischen Zentrum e. V. im Rahmen des MiMi-Gesundheitsprojekts Niedersachsen eine Weiterbildung für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit an.

Weltweit sind etwa 65 Mio. Menschen auf der Flucht vor Hunger, Armut, Krieg und Verfolgung. Obwohl die allermeisten von ihnen in unmittelbar benachbarten Regionen Zuflucht finden, erlebt Deutschland eine historische Zuwanderung von Geflüchteten. Auch die niedersächsischen Kommunen und Behörden stehen vor der großen Herausforderung, diese Menschen aufzunehmen und sie menschenwürdig zu versorgen.

Viele Flüchtlinge haben große Strapazen hinter sich und ein großer Teil von ihnen hat gesundheitliche Probleme. Zu den vielfältigen körperlichen Beschwerden kommen auch seelische Verletzungen durch belastende Erlebnisse im Herkunftsland und auf der Flucht hinzu. So geht man davon aus, dass ca. 40-50 % traumatisiert sind.

Neben sprachlichen und kulturellen Barrieren ist es auch der Umgang mit diesen teilweise schweren Schicksalen, der die Arbeit mit Flüchtlingen zu einer Herausforderung macht. Um diese Aufgabe zu bewältigen, leisten nicht zuletzt die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen großen Beitrag.

Viele Ehrenamtliche bringen eine große Motivation und erhebliche Ressourcen in diese Arbeit ein. Ihnen fehlen aber oft Kenntnisse über andere Kulturen und Verhaltensweisen, manchmal auch Verständnis für Menschen in einer Fluchtsituation, die alles verloren haben und aus ihrem kulturellen Umfeld herausgerissen wurden.

Die Veranstaltung möchte hierzu aufklären und konkrete Informationen vermitteln.

Weitere Informationen zu dieser Weiterbildung finden Sie hier:

Weiterbildung_Umgang_mit_traumatisierten_Flüchtlingen_250816

Anmeldungen unter:

E-Mail: m.grote@goettingen.de
Telefon: 0551 400 2750
Fax: 0551 400 2832

Bei der Anmeldung bitte Namen, Initiative, Adresse, Telefon und E-Mail angeben.