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Für einen Teil der nach Deutschland geflüchteten Frauen sind nicht nur die fremde Kultur, die neue Sprache und die Absicherung der familiären Bedürfnisse eine Herausforderung. Zum Teil werden durch die neuen kulturellen Einflüsse gewohnte Rollenbilder aufgeweicht und infrage gestellt. Was geschieht, wenn sich dann Probleme zwischen den Ehepartnern entwickeln und es plötzlich um Trennung bzw. Scheidung geht? Welche asyl- und aufenthaltsrechtlichen Konsequenzen hat eine Trennung in Deutschland? Inwiefern werden Ehen aus dem Ausland in Deutschland anerkannt? Wie sieht die rechtliche Situation von verheirateten minderjährigen Geflüchteten in Deutschland aus? Wie wichtig ist die Sicherung des eigenen Lebensunterhalts für eine dauerhafte Aufenthaltsperspektive? Rechtsanwältin Karin Sehr referiert zu diesem Themengebiet; im Anschluss an ihren Vortrag besteht Gelegenheit für Fragen.

Kategorie: Vortrag mit Gelegenheit für Fragen
Zielgruppe: Haupt- und ehrenamtliche Flüchtlingsbegleiter/innen
Datum: Mittwoch, 14.11.2018
Zeit: 15:30 – 19:00 Uhr
Ort: Bildungszentrum für Flüchtlinge – BiF, Levinstr. 1, 37079 Göttingen, Seminarraum 2, 1. OG
Preis: kostenfrei
Referent/in: Karin Sehr, Fachanwältin für Familien- und Migrationsrecht

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