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Am Montag, 6. Mai 2019, findet von 16:00-19:00 Uhr ein Workshop zum oben genannten Thema statt. Wohnen in einer eigenen Wohnung bedeutet Selbstbestimmung. Doch der Übergang aus der Unterbringung in einer Flüchtlingsunterkunft ins dezentrale Wohnen gestaltet sich nicht immer einfach. So manche Regeln und Normen des Wohnens und Zusammen­lebens, die in Deutschland in Mietverträgen und Hausordnungen schriftlich festgehalten werden oder gelebter Alltag sind, erscheinen für Ortsansässige als selbstverständlich, können für Neuzugewanderte aber völlig fremd sein. Teilweise stehen sie sogar im Gegensatz zu den Normen, die sie aus ihrem Heimatland kennen. Wird aber z. B. die Hausordnung nicht befolgt, entstehen Konflikte, die in ernste Schwierigkeiten im Mietverhältnis münden können. Wie können Ehrenamt­liche den Menschen helfen, diese und andere Probleme (wie z. B. zu hohe Strom- und Heizkosten) zu vermeiden, ohne dabei ihre Privatsphäre zu verletzen bzw. ihnen das Gefühl der Entmündigung zu vermitteln?
In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen gemeinsam Unterstützungsstrategien erarbeiten und aufzeigen sowie mögliche Herausforderungen thematisieren, mit denen Geflüchtete beim Umzug aus einer Gemeinschaftsunterkunft in die eigene Wohnung konfrontiert werden.

Referentinnen: Swana Anders, Stadt Göttingen, Büro für Integration; Inga Schamell und Astrid Wolf, Stadt Göttingen Flüchtlingssozialarbeit
Veranstaltungsort: Neues Rathaus, Raum Pau (114), Hiroshimaplatz 1-4, 37083 Göttingen

Um Anmeldung wird gebeten bei:
Migrationszentrum
für Stadt und Landkreis Göttingen
Projekt „Sei Willkommen –
Koordination ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe“
seiwillkommen@migrationszentrum-goettingen.de
Tel. 0551/899930-25/-26