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Integrationsrat Göttingen

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Integrationsrat Göttingen

Der Integrationsrat ist die gewählte kommunale Interessenvertretung der in Göttingen lebenden Migrantinnen und Migranten. Eine Interessenvertretung des zugewanderten Bevölkerungsteils ist notwendig, solange ein großer Teil dieser Bevölkerung:

  • nicht das Wahlrecht hat
  • auf Grund der Einwanderungssituation besondere Interessen hat
  • und spezifischen Benachteiligungen ausgesetzt ist

Der Integrationsrat ist ein unabhängiges, demokratisch gewähltes Gremium, das gegenüber der Stadt Göttingen und der Stadtverwaltung die Interessen der zugewanderten Bürgerinnen und Bürger vertritt. Seine Amtszeit beträgt 5 Jahre. Der Integrationsrat besteht aus 11 stimmberechtigten Mitgliedern. Weitere beratende Mitglieder können vom Integrationsrat berufen werden.

Weitere Informationen zum Integrationsrat finden Sie hier.

Der Integrationsrat wird nach einer vom Rat der Stadt Göttingen verabschiedeten Wahlordnung gewählt. Seine Geschäftsordnung beschließt der Integrationsrat in eigener Verantwortung.

Der Integrationsrat Göttingen wurde am 17. Juni 2012 neu gewählt. Für viele Migrantinnen und Migranten ist der Integrationsrat eine Chance, um das politische Leben in Göttingen mit zubestimmen. Alle Migrantinnen und Migranten haben mit den Folgen von überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung in Schule, Beruf und gesellschaftlichen Leben zu kämpfen. Gerade deshalb ist es wichtig, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft solidarisch für die Interessen aller Migrantinnen und Migranten einstehen, und aktiv an der Gestaltung der kommunalen Integrationspolitik mitwirken. Der Integrationsrat ruft daher alle Migrantinnen und Migranten auf, sich aktiv in der Kommunalpolitik zu beteiligen. Der Integrationsrat ist ein zentrales Instrument, um auf kommunaler Ebene die Interessen aller Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit zu vertreten. Wir brauchen eine Integrationspolitik,

• die religionsübergreifend und multi-ethnisch ausgerichtet ist und sich für eine offene und gleichberechtigte Gesellschaft einsetzt.

• die kulturelle Vielfalt als Bereicherung ansieht, Vorurteile abbaut und sich für Gleichstellung und soziale Gerechtigkeit einsetzt.

• die Kinder und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft die gleichen Chancen für ihre Zukunft gewährt. Deswegen müssen Kindertageseinrichtungen und Schulen stärker als bisher zu interkulturellen Bildungseinrichtungen umgebaut werden. Muttersprachlicher Unterricht muss dem Regelunterricht gleichgestellt werden.

• die Nachteile und Diskriminierungen abbaut: in Ausbildung und Arbeit, bei der Wohnungssuche, beim Zugang zu kommunalen Diensten und Dienstleistungen.

Hierzu gehört, dass die öffentlichen Angebote der Stadtverwaltung verstärkt interkulturell ausgerichtet werden. Integration kann nur gelingen durch eine Beteiligung von Migrantinnen und Migranten an der kommunalpolitischen Arbeit. Was wir brauchen ist weniger Integrationspolitik für Migrantinnen und Migranten, als vielmehr eine Politik mit Migrantinnen und Migranten!

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