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Ausstellung und Veranstaltungsreihe von Amnesty International

Im KWZ- Kulturwissenschaftliches Zentrum – Heinrich-Düker-Weg 14
12.4.- 24.5.2018

Bei deutschen Diskussionen über Geflüchtete geraten weltweite Migrationsbewegungen oft völlig aus dem Blick. Die Ausstellung „Unsichtbare Opfer – Migrantinnen und Migranten auf ihrem Weg durch Mexiko“ berichtet eindrucksvoll von Menschen, die sich vor den stark bedrohlichen Verhältnissen in ihren zentralamerikanischen Heimatländern in Richtung USA aufmachen. Dies bedeutet eine lebensgefährliche Reise von mindestens 1700 km, bedroht von mafiösen Gruppen, Schleppern und der mexikanischen Polizei, die nur selten zum Ziel führt.

Begleitend zur Ausstellung wird ein vielfach ausgezeichneter Film von Hauke Lorenz (www.viacrucismigrante.com) gezeigt. Der Film zeigt die Arbeit der Migrantenherberge „La 72“.

Am Samstag, 14.4.2018 starten ab 11 Uhr Wanderungen auf dem Plesse-Menschenrechtspfad.

Die Vernissage der Ausstellung am 12.02.2018 um 17 Uhr wird durch Frau Prof. Bendix und Frau Prof. Hess (Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie), Hauke Lorenz (Filmemacher) und Mitgliedern von amnesty international gestaltet. Im Anschluss wird der Film zum „Kreuzweg der MigrantInnen in Mexiko“ (http://www.filmfest-sh.de/presentation/viacrucis-migrante-kreuzweg-der-migrant_innen/ ) im Beisein des Regisseurs Hauke Lorenz gezeigt. Eintritt frei.

Für die Finissage der Ausstellung am 24.5.2018 konnte Wolfgang Grenz (amnesty international, Hamburg) gewonnen werden. Er wird ab 17.30 Uhr in einem Vortrag über Hintergründe zur Menschenrechtssituation in Mexiko, sowie über Initiativen zur Verbesserung der Situation informieren.

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